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Weshalb sich Ihr Gehirn nach Infografiken sehnt

Infografiken sind überall
aber weshalb sind sie so wirkungsvoll?
Diese Infografik legt die wissenschaftlichen Gründe für den Boom dar
Der Einsatz visueller Informationen steigt ständig an ...
400%
in literarischen Werken[1]
(seit 1990)
9900%
im Internet[2]
(seit 2007)
142%
in Tageszeitungen[3]
(zwischen 1985 und 1994)
Der Grund dafür ist, dass wir stark auf visuelle Reize ausgelegt und auf sie angewiesen sind.
Fast
50%
unseres Gehirns ist mit der
Auswertung visueller Informationen
beschäftigt.[5]
70%
unserer
Sinnesrezeptoren
befinden sich in den Augen.[4]
Wir nehmen
eine
visuelle
Szene
in weniger als einer
Zehntelsekunde auf.[6]
Wir benötigen nur 150 Millisekunden, um ein Symbol zu erkennen, und 100 Millisekunden, um ihm eine Bedeutung zuzuordnen.[7, 8]
Infografiken helfen uns, da wir einem
Informationsüberfluss ausgesetzt sind.
Wir erhalten heute
5x
so viele Informationen,
wie das im Jahr
1986 der Fall war. [9]
An einem durchschnittlichen
Tag „konsumieren“ wir -
außerhalb des Arbeitsumfelds -
34 Gigabytes
bzw.
100.500 Wörter.[10]
Beim Besuch einer
Website nehmen wir
durchschnittlich nur 28%
der Wörter auf.[11]
80%
Forscher haben herausgefunden, dass farbige visuelle Hilfsmittel die Lesebereitschaft um bis zu 80% erhöhen.[12]
Infografiken wirken dem Informationsüberfluss entgegen, weil...
Sie das Interesse wecken
Sie vereinfachen das Verständnis
Eine Studie, die sich mit den Verständnisraten bei Arzneimittelkennzeichnungen beschäftigte, kam zu folgendem Ergebnis:
70%
Verständnisrate bei Kennzeichnungen, die nur Text aufwiesen. [13]
95%
Verständnisrate bei Kennzeichnungen, die Text und Abbildungen aufwiesen.
Anweisungen, die sowohl Text als auch Illustrationen beinhalten, werden zu
323%
besser
aufgenommen,
als das ohne Illustrationen der Fall ist.[14]
Sie sind überzeugender
Eine Studie der Wharton School of Business belegt, dass:
50% der Zielgruppe sich von einer rein verbalen Präsentation überzeugen ließen.
Wurden der verbalen Präsentation visuelle Hilfsmittel hinzugefügt, so ließen sich 67% der Zielgruppe überzeugen.[15]
Bilder von Gehirn-Scans und die Erwähnung kognitiver Neurowissenschaft führen dazu, dass dem Gelesenen eher Glauben geschenkt wird.[16]
Sie sind einprägsamer[17]
Menschen erinnern sich an:
Infografiken
SIND LEICHT ZU VERARBEITEN
WERDEN GERN GETEILT
WECKEN DAS INTERESSE
Schließlich lesen Sie diesen Text seit
Kein Wunder, dass Infografiken so wirkungsvoll sind.


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Quellen
1 Google Ngram Viewer.
2 Google Trends.
3 Zacks, J., Levy, E., Tversky, B., Schinao, D. (2002). Graphs in Print, Diagrammatic Representation and Reasoning, London: Springer-Verlag.
4 Merieb, E. N. & Hoehn, K. (2007). Human Anatomy & Physiology 7th Edition, Pearson International Edition.
5 Merieb, E. N. & Hoehn, K. (2007). Human Anatomy & Physiology 7th Edition, Pearson International Edition.
6 Semetko, H. & Scammell, M. (2012). The SAGE Handbook of Political Communication, SAGE Publications.
7 Thorpe, S., Fize, D. & Marlot, C. (1996). Speed of processing in the human visual system, Nature, Vol 381.
8 Holcomb, P. & Grainger, J. (2006). On the Time Course of Visual Word Recognition, Journal of Cognitive Neuroscience, Vol 18.
9 Alleyne, R. (11 Feb 2011). Welcome to the information age – 174 newspapers a day. The Telegraph.
10 Bohn, R. & Short, J. (2012). Measuring Consumer Information, International Journal of Communication, Vol 6.
11 Nielsen, J. (2008). How Little Do Users Read?
12 Green, R. (1989). The Persuasive Properties of Color, Marketing Communications.
13 Dowse, R. & Ehlers, M. (2005). Medicine labels incorporating pictograms: Do they influence understanding and adherence?, Patient Education and Counseling, Vol 58, Issue 1.
14 Levie, W. J. & Lentz, R. (1982). Effects of text illustrations: A review of research, Educational Communication and Technology.
15 Wharton School of Business. ‘Effectiveness of Visual Language’.
16 McCabe, D. & Castel, A. (2008). Seeing is believing: The effect of brain images on judgments of scientific reasoning, Cognition 107.
17 Lester, P. M. (2006). Syntactic Theory of Visual Communication.